Roman Grenzflussm September

Grenzfluss, September (Neuerscheinung)

Ein Mann verstreut von einem Felsvor­sprung hoch über dem Doubs, dem Grenzfluss im Jura, die Asche seiner Frau. Immer wieder geht er quer durch die Weiden, stapft durch hohen Schnee, «auf dem Weg zu Anna, zu der er doch nie mehr ge­langen wird, und trotzdem auf dem Weg». Seine Gedan­ken schwei­fen dabei zurück zur letzten gemeinsamen Fahrrad­reise durch die Provence, zu Annas Kindheit an der deutsch-deutschen Grenze, zu seiner Jugend als Statist am Stadttheater Bern, zu ihrem gemeinsamen Leben als Künstlerpaar und Grenzgänger in Bern, Berlin, Paris, Litauen, Slowenien, Ungarn und einem kleinen Dorf in der Picar­die. 

Erzählt wird nicht linear. Wie der Doubs, der «Unentschlossene», der «Zweifler», der mehrmals einen Bogen schlägt, schlagen auch die Gedanken von Max einen Bogen. Doch trotz des ernsten Hintergrundes kommt, wie immer bei Markus Michel, der Humor nicht zu kurz.

Markus Michel
Grenzfluss, September
Roman
Edition Königstuhl
Umschlagbild: Huguette Chauveau
212 Seiten, gebunden, ISBN 978-3-907339-82-4

Erhältlich in jeder Buchhandlung
Direkt beim Verlag: www.editionkoenigstuhl.com
Oder direkt bei mir: markus.michel@xwing.ch

“Markus Michel hat einen eindrücklichen Roman über Liebe, Krankheit und Abschied geschrieben. … Trotz der tragischen Note dieser Geschichte lastet der Text nicht schwer auf dem Gemüt. Rührt dies daher, dass Markus Michel amüsante Episoden wie etwa jene mit dem launischen alten Peugeot einbaut? Oder die Erinnerungen an die Zeit als Statist am Stadttheater, als Max so oft Soldaten mimte, dass er den obligatorischen Militärdienst abverdient hätte? Liegt der Eindruck nicht doch in erster Linie an der literarischen Transformation, die jede Aufgeregtheit hinter sich lässt? Dank ihr rückt Markus Michel die Handlung in eine Distanz, sodass uns die stille Tapferkeit von Max und Anna berührt.” (Beatrice Eichmann-Leutenegger, Der Bund)